40 Jahre Gesytec

Im kommenden Jahr 2018 feiert die Gesytec ihr 40 jähriges Firmenjubiläum. Da ist es an der Zeit, sich an die Anfänge im Jahr 1978 zurückzubesinnen:

Vor rund 40 Jahren arbeitete die Gesytec zur Datenspeicherung noch mit Lochstreifen. Dabei handelt es sich um eine ROM, eine Read-Only-Memory. Seinen geschichtlichen Ursprung hat diese Art der Datenspeicherung bereits im 18. Jahrhundert und hat aufgrund seiner Robustheit noch bis heute Bestand. Der Lochstreifen ist die Speichergrundlage der ersten Computer. Diese konnten über die Lochstreifen programmiert und befehligt werden. Daten wurden gelesen, geschrieben und gespeichert und der Computer konnte das ausführen, was der Programmierer auf dem Lochstreifen speicherte. Der Lochcode stellte die Dateninhalte dar, die durch elektro-mechanische Geräte erzeugt wurden. Bevor die Speicherung von Daten auf magnetischen Lochkarten effizienter und erschwinglicher wurde, speicherten Computersysteme ihre Eingabedaten ausschließlich über Lochstreifen.
Das Bild zeigt einen solchen Lochstreifen in Leporellofaltung von der Firma Digital Equipment Corporation im Verglich zu einem heutigen Datenspeicherungsmedium, einer Micro SD-Karte, die 200 GB umfasst. Kaum auszumalen, welche Anhäufung an Lochstreifen nötig wäre, um eine solche Datenmenge zu speichern.